Atomkraftwerk Beznau: Wie gross sind die Probleme?

beznau

Der vollständige Artikel verfasst war ursprünglich geschrieben für Neue Zürcher Zeitung

Im Juli waren am Reaktordruckbehälter von Block 1 des Atomkraftwerks Beznau Material-Unregelmässigkeiten nachgewiesen worden. Diese sind laut «Tages-Anzeiger» weit gravierender als bisher bekannt. Betreiberin Axpo widerspricht.

Während der ordentlichen Jahresrevision waren Mitte Juli am Reaktordruckbehälter des Atomkraftwerks Beznau 1 Unregelmässigkeiten nachgewiesen worden. Seither steht das Kraftwerk still. Mitte August vermeldete das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (Ensi), eine allfällige Freigabe des Betriebs für Block 1 dürfte «frühestens» im ersten Quartal 2016 erfolgen.

Am Donnerstag schreckte nun der «Tages-Anzeiger» mit einer neuen Meldung auf: Die Probleme im Atomkraftwerk Beznau 1 seien weit gravierender als bis anhin bekannt. In den Stahlwänden des Reaktordruckbehälters von Beznau 1 würden gegen 1000 Löcher klaffen. Diese Löcher haben laut dem Blatt einen durchschnittlichen Durchmesser von einem halben Zentimeter. Der Journalist nennt keine Quellen, betont aber, dass er diese Sachlage von zwei unabhängigen Quellen bestätigt bekommen habe.

Am 16. Juli hatte Axpo, die Betreiberin des Atomkraftwerks Beznau, mitgeteilt, in den Stahlwänden des Reaktordruckbehälters «an einigen Stellen Anzeigen registriert» zu haben, «die auf minimale Unregelmässigkeiten aus dem Herstellungsprozess hinweisen».

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Wie gross sind die Probleme?