Greenpeace: Bewilligungspraxis für Pestizide eine Gefahr für Mensch und Umwelt

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Der vollständige Artikel war ursprünglich geschrieben für MoneyCab

Zürich – Seit gut einem halben Jahrhundert setzt die Landwirtschaft weltweit systematisch auf die massenhafte Nutzung chemisch-synthetischer Pestizide. Die Schweiz ist kein Musterland. Nun zeigt sich immer mehr, dass diese Produkte Boden- und Wasserorganismen schädigen sowie Tiere und Menschen krank machen können. Die Bewilligungspraxis muss dringend angepasst werden.

Der neue Greenpeace-Bericht «Europas Abhängigkeit von Pestiziden: So schädigt die industrielle Landwirtschaft unsere Umwelt» untersucht den Einsatz chemisch-synthetischer Pestizide in Europa und die daraus resultierenden weitreichenden und schwerwiegenden Auswirkungen auf die Umwelt. Der Bericht stellt fest, dass die Biodiversität in Europa in den letzten Jahrzehnten um fast 50 Prozent abgenommen hat und zeigt auf, dass der Pestizideinsatz für einen wesentlichen Teil dieses Verlustes verantwortlich ist. Er betont, wie dringend die Zulassungbestimmungen verschärft werden müssen, um die negativen Folgen für Mensch, Fauna und Flora zu verringern.

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