Kantonsrat will schädliche Pestizide nicht verbieten

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Der vollständige Artikel war ursprünglich geschrieben für die Neue Zürcher Zeitung

Der Zürcher Kantonsrat will Pestizide, die wahrscheinlich Bienen schädigen, auf seinem Landwirtschaftsland nicht verbieten. Die Gründe für das Bienensterben seien noch unklar, findet die Ratsmehrheit.

Bauern, die auf kantonalem Land arbeiten, dürfen weiterhin Pestizide wie Neonicotinoide spritzen. Das Parlament hat am Montag ein entsprechendes GLP-Postulat mit 94 zu 77 Stimmen abgelehnt. Die Pestizide stehen im Verdacht, für das Bienensterben mitverantwortlich zu sein – neben anderen Ursachen wie etwa der Varroa-Milbe und der Sauer- und Faulbrut.

Die Ratsmehrheit aus SVP, FDP, EDU und CVP war aber der Meinung, dass die Gründe für das Bienensterben nicht abschliessend geklärt seien. Somit sei es nicht sinnvoll, dass der Kanton diese Pesitizide auf seinem Land verbiete. Zudem sei das Problem Sache des Bundes. Für die SVP war das Postualt gar «Bauern-Bashing zur politischen Profilierung».

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